Usambara Berge

Höhepunkte

  • uraltes Gebirge, wird auf mindestens 100 Millionen Jahre geschätzt
  • beherbergt eine außergewöhnliche Pflanzen- und Tiervielfalt
  • internationaler Hotspot für biologische Vielfalt

Die Usambara’s sind ein Teil der alten Ostbogenkette, deren Berge sich in einem gebrochenen Halbmond von den Taita-Hügeln im Süden Kenias bis nach Morogoro und in die südlichen Hochländer erstrecken. Sie werden auf ein Alter von mindestens 100 Millionen Jahren geschätzt, und die sie bildenden Gesteine können bis zu 600 Millionen Jahre alt sein. Die Berge beherbergen eine außergewöhnliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren und stellen einen der höchsten Grad an Biodiversität auf dem Kontinent dar.

 

Das Gebiet ist von den Städten Lushoto im Westen und Amani im Osten zugänglich. Die Usambaras werden gewöhnlich in zwei Teilbereiche unterteilt, den West-Usambara und den Ost-Usambara. Der Osten Usambaras liegt näher an der Küste, erhält mehr Niederschläge und ist deutlich kleiner als der Westen. Die East Usambara Berge gehören zu den Eastern Arc Mountains, einer Kette von isolierten Bergen, die sich in einem großen Bogen von Südost-Kenia bis Südwest-Tansania erstrecken. Geologisch sind die Berge sehr alt – mindestens 100 Millionen Jahre. Die Gesamtfläche der afrikanischen Regenwälder verringerte sich aufgrund von Kälte- und Trockenperioden, die vor etwa 2,5 Millionen Jahren begannen. Der Indische Ozean erhielt das feuchte Klima, das die Regenwälder benötigen. Die einzelnen Ostbogenberge wurden von den großen afrikanischen Regenwäldern und schließlich voneinander isoliert.

 

Das Klima des östlichen Usambaras unterscheidet sich von einem Großteil des restlichen Tansanias. Regen kann und will zu jeder Jahreszeit fallen, obwohl es ein saisonales Muster gibt. Tansania hat eine heiße, trockene Jahreszeit im Dezember-März und eine kühlere, trockene Jahreszeit im Mai bis Oktober. Die „kurzen“ Regenfälle treten im November auf und die „langen“ Regenfälle im April-Mai. Das Klima an der Küste kann heiß und feucht sein, aber aufgrund der Höhe (800-1400m) sind die Ost-Usambaras kühler und feuchter als das umgebende Flachland. Die Niederschlagsmenge beträgt durchschnittlich über 1.500 mm pro Jahr bei einer Durchschnittstemperatur von 20°C.
Die Ost-Usambaras sind ziemlich dicht besiedelt und liegen im dichter besiedelten Norden Tansanias. Das Gebiet umfasst 18 Dörfer mit einer Gesamtbevölkerung von etwa 15.500 Einwohnern. Weitere 4.000 Menschen leben und arbeiten auf Teeplantagen in der Region. Die Bevölkerung wächst schnell durch eine Kombination aus natürlichem Wachstum und In-Migration.

 

Im Gegensatz zum klassischen Bild Ostafrikas – Savanne – ist dies eine üppige und grüne Gegend. Die natürliche Vegetation des Vorgebirgswaldes unterstützt eine Vielzahl von Flora und Fauna, von denen ein Großteil endemisch ist und für die das Gebiet national und international bekannt ist. Es gilt als internationaler „Hot Spot“ für die biologische Vielfalt. Die Ost-Usambaras sind besonders bekannt für ihre Vogelwelt mit über 350 erfassten Arten. Die Usambaras sind ein Paradies für die Vogelbeobachtung. Viele und vielfältige Arten können entdeckt werden und laut Experten ist der Usambaras einer der besten Vogelbeobachtungsplätze Afrikas.

 

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